SPD Kraichtal

Spannende 90 Minuten

Reden/Artikel

Expertengespräch informierte über die Gemeinschaftsschule in Kraichtal

Kraichtal-Unteröwisheim(art). "Die Gemeinschaftsschule ist eine ganz neue Form von Pädagogik", sagte Norbert Zeller, ehemaliger Leiter der Stabsstelle Gemeinschaftsschule am Kultusministerium beim Podiumsgespräch im Kulturtreff in Unteröwisheim. Die SPD in Kraichtal hatte zu diesem Expertengespräch eingeladen, um noch einmal die Bedeutung dieser neuen Schulart für Kraichtal zu unterstreichen. Ulrich Konrad von Kraichgau-TV hatte die Gesprächsleitung und konfrontierte die Befürworter der Gemeinschaftsschule auch mit kritischen Anfragen an das "Neue Lernen". Als Experten saßen auf der Bühne Niklas und Alina, zwei die die Gemeinschaftsschule unmittelbar erleben, ebenso wie ihre Mutter Heike Schlegel, die als Elternvertreterin dabei war. Weiterhin Ruth Römpert, Gemeinderätin,Prof. Dr. Kirsten Fuchs-Rechlin, Erziehungswissenschaftlerin, Anton Schaaf als Landtagskandidat undNorbert Zeller. Dabei konnten die Gesprächspartner die Notwendigkeit dieser Schule sowohl für Kraichtal als auch für Baden-Württemberg schlüssig darlegen und auch Hintergrundinformationen vermitteln. In der Gemeinschaftsschule ist der Unterricht nicht mehr lehrerzentriert, sondern schülerorientiert. Jeder Schüler könnesein eigenes Lerntempo einschlagen, das oft in Wellen verlaufe, sagte Dr. Kirsten Fuchs-Rechlin. Für den Lernerfolg ist eine verstärkte Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus notwendig. Nachprüfbare statistische Zahlen belegten, dass das bisherige Schulsystem stark nach sozialer Herkunft selektiere, sagte Anton Schaaf. "Das wird künftig bei der Gemeinschaftsschule nicht mehr der Fall sein. Hier bekommt jeder seine Chance, sich das notwendige Wissen anzueignen." Ruth Römpert verteidigte als Gemeinderätin die hohen Investitionen, die für die Gemeinschaftsschulein Kraichtal notwendig werden, mit den besseren Chancen für die Kinder und mit der Sicherung des Schulstandortes in Kraichtal. Gemeinschaftsschule bedeutet auch ein Umdenken für die Lehrer, eine andere Vorbereitung des Unterrichts und nicht zuletzt Fortbildungen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Die beiden Schüler bestätigten, dass sie gerne auf die Gemeinschaftsschule gingen und ihre Mutter konnte ebenfallsPositives aus dem Schulalltag berichten.

Das Gespräch waren 90 interessante Minuten, auch und gerade durch die Moderation von Ulrich Konrad. Die Chance wurde aber nur von wenigen Zuhörern  wahrgenommen, sich von Experten eingehend über die Gemeinschaftsschule informieren zu lassen.

 
 

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