SPD Kraichtal

03.03.2016 in Landespolitik

Drei Fragen an den Landtagskandidaten im Wahlkreis Bretten Anton Schaaf

 

Wofür schlägt Ihr Herz in der Politik in besonderer Weise? 

Anton Schaaf: Besonderes Interesse habe ich an der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik gemäß den SPD-Grundsätzen "Freiheit, Gleichheit und Solidarität". Ich empfinde, dass unsere Gesellschaft immer stärker auseinander driftet. Deshalb möchte ich den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern. 

Was möchten Sie zuerst anpacken, wenn sie in den Landtag gewählt werden? 

Anton Schaaf: Wir müssen jungen Menschen eine Perspektive für die Zukunft geben, deshalb würde ich gerne eine Ausbildungsplatzgarantie erreichen wollen. Mit einer soliden Ausbildung stehen den jungen Leuten Türen offen, durch die sie hindurchgehen können. Verbunden mit auskömmlichen Löhnen, können sie dann ihre Zukunft gestalten. Dazu hilft auch der von uns durchgesetzte Mindestlohn. 

Welche Erfahrungen haben sie bei Ihren Einsätzen mit den Menschen im Land gemacht? 

Anton Schaaf: Die Menschen machen sich über vieles Sorgen. In den persönlichen Gesprächen wurden sie sehr konkret. Ich kann diese Sorgen verstehen. Wir müssen bei der Politik im Land und im Bund darauf achten und auf die Menschen hören. Die Gespräche, die ich geführt habe waren sehr freundlich und zum Teil nachdenklich. Man hat mir aber immer interessiert zugehört. Die Anregungen aus diesen Gesprächen würde ich gerne auch in Stuttgart vertreten. 

 

Vielen Dank Herr Schaaf und viel Erfolg! 

 

(Text und Bild: art, Martin Stock)

 

28.02.2016 in Reden/Artikel

Spannende 90 Minuten

 

Expertengespräch informierte über die Gemeinschaftsschule in Kraichtal

Kraichtal-Unteröwisheim(art). "Die Gemeinschaftsschule ist eine ganz neue Form von Pädagogik", sagte Norbert Zeller, ehemaliger Leiter der Stabsstelle Gemeinschaftsschule am Kultusministerium beim Podiumsgespräch im Kulturtreff in Unteröwisheim. Die SPD in Kraichtal hatte zu diesem Expertengespräch eingeladen, um noch einmal die Bedeutung dieser neuen Schulart für Kraichtal zu unterstreichen. Ulrich Konrad von Kraichgau-TV hatte die Gesprächsleitung und konfrontierte die Befürworter der Gemeinschaftsschule auch mit kritischen Anfragen an das "Neue Lernen". Als Experten saßen auf der Bühne Niklas und Alina, zwei die die Gemeinschaftsschule unmittelbar erleben, ebenso wie ihre Mutter Heike Schlegel, die als Elternvertreterin dabei war. Weiterhin Ruth Römpert, Gemeinderätin,Prof. Dr. Kirsten Fuchs-Rechlin, Erziehungswissenschaftlerin, Anton Schaaf als Landtagskandidat undNorbert Zeller. Dabei konnten die Gesprächspartner die Notwendigkeit dieser Schule sowohl für Kraichtal als auch für Baden-Württemberg schlüssig darlegen und auch Hintergrundinformationen vermitteln. In der Gemeinschaftsschule ist der Unterricht nicht mehr lehrerzentriert, sondern schülerorientiert. Jeder Schüler könnesein eigenes Lerntempo einschlagen, das oft in Wellen verlaufe, sagte Dr. Kirsten Fuchs-Rechlin. Für den Lernerfolg ist eine verstärkte Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus notwendig. Nachprüfbare statistische Zahlen belegten, dass das bisherige Schulsystem stark nach sozialer Herkunft selektiere, sagte Anton Schaaf. "Das wird künftig bei der Gemeinschaftsschule nicht mehr der Fall sein. Hier bekommt jeder seine Chance, sich das notwendige Wissen anzueignen." Ruth Römpert verteidigte als Gemeinderätin die hohen Investitionen, die für die Gemeinschaftsschulein Kraichtal notwendig werden, mit den besseren Chancen für die Kinder und mit der Sicherung des Schulstandortes in Kraichtal. Gemeinschaftsschule bedeutet auch ein Umdenken für die Lehrer, eine andere Vorbereitung des Unterrichts und nicht zuletzt Fortbildungen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Die beiden Schüler bestätigten, dass sie gerne auf die Gemeinschaftsschule gingen und ihre Mutter konnte ebenfallsPositives aus dem Schulalltag berichten.

Das Gespräch waren 90 interessante Minuten, auch und gerade durch die Moderation von Ulrich Konrad. Die Chance wurde aber nur von wenigen Zuhörern  wahrgenommen, sich von Experten eingehend über die Gemeinschaftsschule informieren zu lassen.

 

21.02.2016 in Veranstaltungen

Gemeinschaftsschule im Gespräch

 

Kraichtal-Unteröwisheim (art). "Die Gemeinschaftsschule - ein Modell für die Zukunft!" Dazu äußern sich Erziehungswissenschaftler, Lehrer, Schüler und Politiker bei einem Podiumsgespräch der SPD in Kraichtal am Freitag, 26. Februar im Kulturtreff in Unteröwisheim am Bahnhof. Es beginnt um 19 Uhr und wird von Ulrich Konrad moderiert. Die Experten werden die Gemeinschaftsschule aus ihrem eigenen Erleben in der Praxis darstellen, die wissenschaftlichen pädagogischen Grundlagen vorstellen und die politischen Rahmenbedingungen erläutern, die diese neue Schulform braucht, um sich weiter entwickeln zu können. Ebenso wird es Informationen geben über die geplanten Baumaßnahmen und Investitionen für die Gemeinschaftsschule in Kraichtal.

 

14.02.2016 in Ortsverein

SPD Gochsheim feierte 50jähriges Bestehen beim traditionellen SPD-Heringsessen

 
Bürgermeister Ulrich Hintermayer gratulierte dem Vorsitzenden Bernhard Stolzenberger zu 50 Jahren SPD Gochsheim.

"Wir müssen als Demokraten zusammenrücken, gegen Kräfte, die unsere Demokratie aus den Angeln heben wollen", sagte Anton Schaaf, Landtagskandidat der SPD im Wahlkreis Bretten beim 20. Heringsessen der SPD in Kraichtal mit Ehrungen langjähriger Mitglieder. "Die derzeitigen sozialen und politischen Herausforderungen sind keine parteipolitische Aufgabe, sondern eine gesamtgesellschaftliche." Dass die Demokratie in Kraichtal lebt, bewies die Anwesenheit vieler Gäste, selbst aus anderen Parteien, beim diesjährigen Heringsessen, wo man auch das 50jährige Bestehen des SPD-Ortsvereins Gochsheim feierte. In ihren Grußworten betonten die Vertreter der Stadtratsfraktionen, die gute Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene und warben für gemeinsame Lösungen kommunalpolitischer Fragen. Bürgermeister Ulrich Hintermayer sagte: "Die Mitglieder der SPD in Gochsheim haben sich immer für ihre Sache engagiert und damit der Stadt Kraichtal einen großen Dienst erwiesen." Bernhard Stolzenberger, Vorsitzender des Ortsvereins Gochsheim gab einen Überblick über die Geschichte und Entwicklung des SPD-Ortsvereins Gochsheim, der sich heute nach einem Zusammenschluss mit den östlichen Stadtteilen "Gochsheim/Ost" nennt. Die Anfangsjahre waren in der Bundespolitik geprägt durch große Namen wie Willy Brandt oder Helmut Schmidt. In Gochsheim waren es Persönlichkeiten wie Ernst Szagarus, Jürgen Mannherz oder Erich Dehner, die den Ortsverein führten und prägten. Nach Gründung der Stadt Kraichtal im Jahr 1971 konnte Gochsheim in jeder Legislatur-Periode SPD-Gemeinderäte ins Rathaus nach Münzesheim entsenden. "Auch über die politische Arbeit hinaus haben sich SPD-Mitglieder auf vielerlei Weise für das Wohl ihres Stadtteils als auch der Stadt Kraichtal eingesetzt" sagte Stolzenberger. Anlässlich des traditionellen Heringsessens ehrte die SPD in Kraichtal verschiedene Mitglieder für 25, 40 und 50 Jahre Mitgliedschaft (Bericht folgt). Zur Freude aller und insbesondere der geehrten und langjährigen Mitglieder konnten an diesem Abend mit Joshua Förg und Silas Fischer zwei junge Mitglieder aufgenommen werden, die in der SPD die ihnen gemäße politische Ausrichtung sehen.

 

25.05.2015 in Kommunalpolitik

Rosen zu Pfingsten für Kraichtal

 

Am Samstag vor Pfingsten haben die Stadträte und etliche Mitglieder der SPD in Kraichtal wieder traditionell die "original SPD-Pfingst-Rosen" verteilt in mehreren Stadtteilen. Dabei handelte es sich um langstielige rote Rosen, fast 500 an der Zahl, die in kürzester Zeit aus der Hand gingen. Für die Verteiler vor den Bäckereien hieß es recht früh auf den Beinen zu sein, um die ersten Kundinnen und auch Kunden erfreuen zu können. Vor den Verbrauchermärkten in Münzesheim ging es dann erst später los - nach dem Frühstück - bei der ersten Einkaufswelle. Die Beschenkten nahmen fast alle die Rosen gerne entgegen und können sich an ihnen noch einige Zeit erfreuen. Auch die Zweitkandidatin für die kommende Landtagswahl, Margret Lindenberg aus Sulzfeld war dabei und nutzte die Gelegenheit, sich den Wählerinnen und Wählern zu zeigen. Neben der schon jahrelang geübten Tradition ist die Rosenaktion auch immer eine gute Möglichkeit direkt mit den Kraichtalern in Verbindung zu kommen, auch wenn man sich die eine oder andere Kritik anhören muss. Doch Kritik ist dazu da, um besser zu werden. Und das ist letztlich das Ziel unserer Kommunalpolitik für Kraichtal.

 

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