SPD Kraichtal

Forderung nach einer Realschule in Kraichtal bekräftigt

Allgemein

„Fast 400 Schüler müssen jeden Morgen aus Kraichtal wegfahren, um eine Realschule in der Region zu besuchen“, sagte Ruth Römpert, SPD-Stadträtin und Pädagogin an der Markgrafen-Schule Münzesheim. Für die Kraichtaler SPD ist dieser Zustand nicht länger tragbar, eine Realschule in der 15.000-Einwohner-Stadt wird mit Nachdruck gefordert.

Geladen hatte die Partei zu einer bildungspolitischen Runde in Oberöwisheim und zahlreiche Schulleiter und Elternbeiräte waren gekommen. Einleitend referierte Roland Jung von der GEW, über das Konjunkturpaket 2. Auf Kraichtal entfallen rund 250.000 Euro - eine vergleichsweise bescheidene Summe angesichts des immensen Sanierungsbedarfes an Kraichtaler Schulen, den Stadtrat Kai de Bortoli auf bis zu 10 Millionen Euro bezifferte. „Darunter sind auch so dringende Maßnahmen wie die Dachsanierung an der Eisenhut-Schule Unteröwisheim“, sagte er und beklagte einen „Investitionsstau“ in den zurückliegenden Jahren.
SPD-Fraktionschef Bernhard Stolzenberger mahnte dringend ein schlüssiges Gesamtschulkonzept für Kraichtal an. „Erst auf dieser Grundlage können wir über Investitionsschwerpunkte entscheiden, die über die reine Gebäudeunterhaltung hinausgehen“. Er sprach sich klar für ein Ganztages-Betreuungskonzept vom Kleinkindalter bis zum Schulabschluss aus und kündigte neue Initiativen seiner Fraktion an.
Moderator Bernhard de Bortoli, Kreisrat für die SPD, dankte abschließend dem Referenten und freute sich über die rege Diskussion.

 
 

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