SPD Kraichtal

14.11.2014 in Gemeindenachrichten

Ein neues Zuhause für 200 Flüchtlinge

 
Reges Interesse herrschte bei der Infoveranstaltung zur Unterbringung von Flüchtlingen in Kraichtal.

SPD stellt sich der Herausforderung

"Was machen die Kraichtaler, wenn zirka 200 Asylbewerber zu ihnen kommen?" Diese spannende Frage stand im Raum beim Informationsabend der Stadtverwaltung zur Unterbringung von Flüchtlingen in zwei Gemeinschaftsunterkünften in Münzesheim und Unteröwisheim. Großes Interesse herrschte an der Beantwortung dieser Frage. Und alle SPD-Stadträte mittendrin, gespannt auf welche Resonanz die Entscheidungen im Gemeinderat stoßen würden. Was die Kraichtaler machen werden, war schnell klar: Sie helfen und kümmern sich. Doch wo sollen die Flüchtlinge wohnen? Die beiden von Ragnar Watteroth, Finanzdezernent im Landratsamt Karlsruhe, vorgestellten Plätze für die mobilen Wohneinheiten ergaben sich aus einer intensiven Suche in allen neun Stadtteilen und sind im Eigentum der Stadt Kraichtal. Sie fanden aber nicht jedermanns Zustimmung und wurden in der Versammlung vehement diskutiert. Bürgermeister Ulrich Hintermayer dankte für das rege Interesse und bat die Kraichtaler: "Lassen Sie die Menschen auf sich zukommen, reden Sie mit Ihnen und nehmen Sie sie freundlich auf." Die SPD in Kraichtal wird sich der Herausforderung stellen und nach Kräften an der Hilfe für die Flüchtlinge beteiligen. Wichtig ist nun nach unserer Meinung der rasche Aufbau eine Koordinationsstelle für die freiwilligen Helfer, damit das Engagement nicht ins Leere geht.

 

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