Aktuelles

Was uns wichtig ist - Bericht aus dem Gemeinderat (25. März 2026)

In der Sitzung am 25. März konnte der Gemeinderat zukunftsträchtige Vorhaben einen Schritt weiterbringen und die SPD damit ihre fast 25jährige Forderung nach einem Gewerbegebiet im Westen Kraichtals erfüllt sehen.

Das Gremium beschloss Flächennutzungsplan und Bebauungsplan für das Gewerbegebiet „Brückle“ in Unteröwisheim sowie den Bebauungsplan für die Sonnenstrom(PV)-Anlage auf dem ehemaligen Trainingsplatz des FC Unteröwisheim. Die Verfahren stellen sicher, dass bei den Bauvorhaben, die dort entstehen sollen, negative Auswirkungen auf die Einwohnerschaft vermieden oder zumindest minimiert werden, Sicherheitsaspekte beachtet sind und sie im Einklang mit Umwelt- und Naturschutz stehen. Damit haben sie, auch wenn sie umständlich erscheinen, durchaus ihre Berechtigung.

Die PV-Freianlage ist ein wichtiger Schritt für Kraichtal, Energie aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen, ein stetes Anliegen der SPD. Das Gewerbegebiet ist die Antwort auf erhöhten Bedarf von Gewerbetreibenden und bringt möglicherweise sogar neue Betriebe nach Kraichtal. Die Ansiedlung im Westen von Unteröwisheim ermöglicht einen direkten Zugang zu überörtlichen Verkehrsverbindungen, ohne die Stadtteile mit zusätzlichem Verkehr zu belasten. Nach 25 Jahren kann die SPD Vollzug melden: „Lange gebohrt und endlich Erfolg!“ Abstandsvorgaben und Bepflanzung sollen die Lärmbelästigungen für die Bestandsbebauung reduzieren.

Mit der Zustimmung zum sogenannten „Bau-Turbo“ geht Kraichtal einen wichtigen Schritt, um Wohnbauten rascher zu verwirklichen, ohne, dass sich der Gemeinderat „das Heft aus der Hand nehmen lässt“.

Viele Menschen engagieren sich in vielfacher Weise ehrenamtlich in Kraichtal. Dies soll auch öffentliche Beachtung finden – als Anerkennung und als Beispiel für andere. Deshalb ist die SPD-Fraktion dankbar für die Engagement-Strategie der Stadt Kraichtal und unterstützt diese.

Wenn auch der Antrag auf Förderung des Sanierungsgebietes Oberöwisheim beim ersten Anlauf abgelehnt wurde, so steht die SPD zur Absicht der Stadtverwaltung, Vorbereitungen zu treffen, um bei einem zweiten Versuch gleich „durchstarten“ zu können. Eine gute Chance für den Bereich Innenentwicklung/Wohnen, die es zu nützen gilt.

Was uns wichtig ist - Bericht aus der Haushaltssitzung im Gemeinderat (9. Februar 2026)

Weichenstellungen für eine gute Zukunft

Die SPD-Fraktion sieht in dem Haushalt 2026 entscheidende Weichenstellungen für die Zukunft. Maßnahmen der Infrastruktur und der Daseinsvorsorge werden in Angriff genommen. Kraichtal muss sein Wirtschaftspotential ausbauen und dabei aber auch umweltschonend handeln. Neue Wohnformen stehen genauso auf der Tagesordnung wie auch die medizinische Versorgung der Menschen und deren Sicherheit. In der Infrastruktur (Straßen, Wasser, Abwasser) sind Jahr für Jahr große Projekte zu bewältigen. Es wird künftig noch stärker zu unterscheiden sein zwischen Pflichtaufgaben und Freiwilligkeitsleistungen.

Mit großem Befremden hörten wir aber in den Kommentierungen zum Haushalt, dass Kollegen im Gemeinderat empfehlen, kommunale Klimaschutzmaßnahmen auszusetzen als geeignete und notwendige Sparmaßnahme in der gegebenen Finanzsituation.  Dies ist eine falsche Weichenstellung, die nicht in eine lebenswerte Zukunft für Kraichtal führt. Klimaschutz ist vordringlich und geht uns alle an, auch in Kraichtal!

Die Haushaltsreden der Fraktionen sind auf der Website der Stadt Kraichtal (https://www.kraichtal.de/rathaus-gemeinderat/gemeinderat/haushalt-2026) in voller Länge zu sehen.

Wahlkampfveranstaltungen mit Landtagskandidatin Beate Essafi

Die nächsten Gelegenheiten, unsere Landtagkandidatin Beate Essafi zu treffen:

➡️ 10. Februar, 17:30 Uhr mit Jasmina Hostert (MdB und stellv. SPD-Landesvorsitzende BW) im Mühlencafé Flehingen
➡️ 11. Februar, 15 Uhr mit Olaf Scholz im Bürgerzentrum Bruchsal (Anmeldung bis 8.2.): https://www.spd-karlsruhe-land.de/meldungen/olaf-scholz-zu-gast-im-buergerzentrum-bruchsal-dialogveranstaltung-zur-landtagswahl
➡️ 20. Februar, 19 Uhr beim Heringsessen der SPD Kraichtal im Sängerheim Unteröwisheim
 
 

Was uns wichtig ist - Bericht aus dem Gemeinderat (24. Januar 2026)

Zusammen mit der Mehrheit im Gemeinderat hat die SPD-Fraktion für eine Verpachtung städtischer Flächen für Windräder an das Unternehmen JUWI gestimmt bei nachvollziehbaren Erläuterungen durch den Verhandlungsführer Fachanwalt Dr. Rico Faller. Entscheidend hierfür waren nicht nur die Pachtvergütung, sondern auch Flexibilität der Vertragspartner, Berücksichtigung der Wünsche der Stadt Kraichtal, Regelungen zur Rechtsnachfolge beim Gegenüber und Sicherheiten zum Rückbau in 30 bis 35 Jahren. Die SPD-Fraktion dankt Rechtsanwalt Faller für seine intensiven Bemühungen zugunsten der Stadt Kraichtal.

JUWI, Windkraftanlagenpionier aus Wörrstadt, mit 30jähriger Erfahrung, ist eine Tochter des Mannheimer Energiekonzerns MVV.

Mit diesem Beschluss hat Kraichtal einen weiteren wichtigen Schritt getan in der Umgestaltung der Energieversorgung in Richtung Unabhängigkeit und Klimaschutz.

Die SPD-Fraktion sieht sich nach dem Forstbericht von Thomas Nissen, Forstamt Karlsruhe und Revierförster Konrad Klatt in ihrem Bemühen bestätigt, sich für alternative Energiegewinnung einzusetzen (dazu gehören auch, aber nicht nur, Windräder im Wald!). Zu den menschengemachten Stressfaktoren für den Wald zählen lange Trockenzeiten, Hitzespitzen mit Trockenstress für die Bäume, erhöhter Temperaturdurchschnitt und schwankende Niederschlagsverteilung; alles Ergebnisse von Überbeanspruchung der natürlichen Ressourcen. Die SPD sieht den Kraichtaler Wald bei Konrad Klatt in guten Händen, der sich verantwortungsvoll und vorausschauend um die verschiedensten Aspekte kümmert, die unser Wald erfüllen und uns noch lange erhalten bleiben soll. Vielen Dank dafür!

Der Integrationsbericht hat gezeigt, wie wichtig das Zusammenwirken ist von öffentlichen Bemühungen und ehrenamtlichem Einsatz. Die für die Integration Verantwortlichen in Stadtverwaltung und Landratsamt bilden eine tragfähige Basis für das ehrenamtliche Integrationsnetzwerk aus „Kraichtal hilft“, Kirchengemeinden, Vereinen und Privatpersonen. Dabei gilt es auch immer eine gewisse Großzügigkeit und Gelassenheit zu bewahren.

Über die Haltung der SPD-Fraktion zum Haushalt 2026 wird nach der nächsten Sitzung am 9. Februar berichtet. Herzliche Einladung, die Stellungnahmen der Fraktionen live zu erleben.

 

 

Beate Essafi stellte sich bei SPD-Sitzung vor

Am 8. März 2026 finden in Baden-Württemberg Landtagswahlen statt. Bei unserer Sitzung am 7. November stellte sich Beate Essafi, die SPD-Landtagskandidatin im Landkreis Bretten, vor. Dabei ging sie auf die Themen ein, die ihr persönlich wichtig sind, und für die sie sich im Besonderen einsetzen möchte. Das wäre zum einen das Thema Gesundheitswesen. Im Hinblick auf Notfallpraxen, die geschlossen werden, langen Wartezeiten für Arzttermine oder der Tatsache, dass Behandlungsmethoden immer noch auf der Erprobung an männlichen Patienten beruhen und für Frauen nicht immer adäquat sind. Dieser Aspekt führte sie zu ihrem nächsten Thema: die Gleichstellung beziehungsweise das In-den-Blick-nehmen aller gesellschaftlicher Gruppen: neben Frauen auch junge, einsame Männer, Menschen mit Behinderung und Zugewanderte. Weitere wichtige Themen für sie sind die kommunalen Finanzen und die Förderung von neugegründeten Unternehmen. Mehr Informationen zu Beate Essafi finden Sie auf ihrer Seite: https://www.spdbretten.de/beateessafi

Das SPD-Wahlprogramm wurde gerade auf dem Landesparteitag in Ulm beschlossen. Inhalte dazu sind hier abrufbar: https://www.spd-bw.de/meldungen/spd-baden-wuerttemberg-verabschiedet-wahlprogramm-fuer-2026-weil-es-um-dich-geht/

Der Anspruch der SPD ist: „Es geht um die Menschen in Baden-Württemberg“. Das ist auch Beate Essafi wichtig. Sie will im Wahlkampf für die Bürgerinnen und Bürger präsent sein und Austauschmöglichkeiten anbieten. Die nächste Gelegenheit, Beate Essafi in Kraichtal zu treffen, gibt es am 6. Februar. Hinter dem Feuerwehrhaus in Münzesheim laden wir ein zu Stockbrot und Politik. Merken Sie sich den Termin gern schon einmal vor.

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