
15.06.2026 in Aktuelles
Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung im Mai hat das Gremium weitere wichtige Weichen für die künftige Entwicklung Kraichtals gestellt. Damit das Gewerbegebiet „Gochsheimer Grund“ in Menzingen (Richtung Bahnbrücken) realisiert werden kann, haben die Mitglieder die Teiländerung des dortigen Flächennutzungsplans beschlossen, die Aufstellung des notwendigen Bebauungsplans und die Anordnung der Baulandumlegung. So wird Kraichtal mit dem Gewerbegebiet in Menzingen und dem im Westen von Unteröwisheim sowie weiteren Flächen in Münzesheim-Ost in allen Richtungen gewerblich nutzbare Grundstücke anbieten können. Die SPD-Fraktion wollte sich der Argumentation der Verwaltung nicht verschließen, die mit einem steigenden Bedarf an Gewerbegrundstücken rechnet, auch von Firmen außerhalb der Stadtgrenzen. Erstaunt hat uns nur, dass diesmal – im Gegensatz zu früheren Entscheidungen – der Verlust von wertvollen Ackerflächen in keiner Weise diskutiert wurde.
Der Kanalsanierung in der Bahnhofstraße von Menzingen an einer wichtigen innerörtlichen Kreuzung stimmte die SPD-Fraktion ebenfalls zu. Eine technische Untersuchung hat gezeigt, dass die Maßnahme nur in der vorgeschlagenen Art und Weise durchzuführen ist, auch wenn dies die Anwohner wie auch den durchfließenden Verkehr über längere Zeit beeinträchtigt. Eine marode Infrastruktur duldet keinen Aufschub. Zu beachten ist allerdings, dass die Menzinger Feuerwehr, die an dieser Kreuzung ihr Domizil hat, nicht in ihrer Einsatzfähigkeit beeinträchtigt wird.
Das Gochsheimer Schloss ist ein Aushängeschild und Markenzeichen für Kraichtal. Es ist eine der am meisten fotografierten Ansichten unserer Stadt. Dieser Blickfang darf nicht durch eine heruntergekommene Fassade beeinträchtigt werden. Deshalb hat die SPD-Fraktion auch dieser Erneuerungsmaßnahme zugestimmt. Dabei handelt es sich nicht um Schönheitsreparaturen, sondern um notwendige Erhaltungsmaßnahmen, deren Unterlassung oder auch nur Verzögerung irreversible Schäden mit sich bringen würde.
11.05.2026 in Aktuelles
Der 3. Kraichtaler Klimatag am 9. Mai war ein Tag mit Ideen und Impulsen für diejenigen, die bereit sind, in der Energie-Erzeugung und im -Verbrauch neue und zukunftsträchtige Wege zu gehen. Auch die SPD-Gemeinderatsfraktion war mit Stadtrat Gerhard Scheck unter den interessierten Besuchern, um sich über die hiesige Situation ein Bild zu machen und auch um Stellung zu beziehen für Klimaschutzmaßnahmen in Kraichtal. Begleitet haben Scheck Hannelore Wick als ehemalige SPD-Stadträtin und weiterhin engagierte Bürgerin sowie die interessierten SPD-Mitglieder Katja Bauer und Sonja Blankenberg. Für Scheck war der Klimatag ein wichtiges Informationsforum gerade auch im Hinblick auf künftige Entscheidungen im Gemeinderat.
Mit dem umfangreichen Programm wurde schnell deutlich, es gibt nicht den einen Weg, klimafreundlich zu leben und zu handeln. Wer den Klima-Kollaps verhindern will, hat eine Vielzahl von Möglichkeiten. Der Klimatag war deshalb als Forum gedacht zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Viele Interessierte haben das Angebot gerne wahrgenommen und sind hierzu in die Markgrafen-Gemeinschaftsschule gekommen. Eingeladen hatte die Stadt Kraichtal als Veranstalterin. Die ehrenamtliche Klimagruppe Kraichtal sowie der Initiativkreis Energie Kraichgau und Referenten zu Einzelthemen wie auch Fachfirmen unterstützten bei der Zusammenstellung der inhaltlichen Angebote. Ebenso berichteten Kraichtaler Einwohnerinnen und Einwohner von ihren Wegen, klimafreundlich zu leben – als Ansporn zum Nachmachen.
Die SPD-Fraktion dankt zusammen mit der SPD Kraichtal der Stadtverwaltung und allen inhaltlich Beteiligten für die Ursprungsinitiative und die dritte Auflage des damit schon traditionellen Kraichtaler Klimatages – denn was dreimal stattfindet ist bereits eine Tradition und hier eine, die Bedeutung für die Zukunft hat.